Herr Koch des MANOS - Klassenstufe 11
HTWD - Kirchhof
Herr Koch des MANOS – Klassenstufe 11

Robotik-Nachwuchs an der Hochschule: MANOS-Schüler entwickelt autonome Plattform mit Detektion thermischer Objekte

Die Förderung junger Talente ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kooperation mit regionalen Schulen. In diesem Schuljahr begleiteten wir einen Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (MANOS) Dresden bei seiner wissenschaftlichen Jahresarbeit. Das Ziel des Projekts war die Entwicklung einer mobilen Roboterplattform, die in der Lage ist, warme Objekte in einem Parcours eigenständig zu detektieren und ihnen auszuweichen.

Die Förderung junger Talente ist ein wichtiger Bestandteil unserer Kooperation mit regionalen Schulen. In diesem Schuljahr begleiteten wir einen Schüler der 11. Jahrgangsstufe des Martin-Andersen-Nexö-Gymnasiums (MANOS) Dresden bei seiner wissenschaftlichen Jahresarbeit. Das Ziel des Projekts war die Entwicklung einer mobilen Roboterplattform, die in der Lage ist, warme Objekte in einem Parcours eigenständig zu detektieren und ihnen auszuweichen. Ein mögliches Anwendungsszenario stellt die Erkennung von Igeln bei Mährobotern durch einfache und kostengünstige PIR-Sensorik dar.

Die Umsetzung dieser Zielstellung erforderte ein breites Spektrum an ingenieurtechnischen Aufgaben. Der Schüler befasste sich intensiv mit der Konstruktion und dem 3D-Druck individueller Bauteile, der Funktionsweise verschiedener Sensoren, sowie der Programmierung der Steuerung in Form einer Arduino-Plattform. Die Herausforderung bestand vor allem darin, die Daten verschiedener Sensoren so zu kombinieren, dass der Roboter temperierte Objekte und räumliche Begrenzungen in seiner Umgebung zuverlässig erkennt und unverzüglich darauf reagiert.

Ein besonderer Meilenstein war die Projektwoche Ende Februar, in der die Plattform in unseren Laboren finalisiert wurde. In den abschließenden Testläufen konnte die Funktionsfähigkeit des Systems erfolgreich nachgewiesen werden: Der Roboter identifizierte die platzierten Wärmequellen sicher und passte seine Fahrroute autonom an die Gegebenheiten des Parcours an.

Wir freuen uns über das gute Ergebnis und das Engagement, mit dem der Schüler die komplexen Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung bearbeitet hat. Das Projekt verdeutlicht einmal mehr, wie fruchtbar die Verbindung von schulischer Ausbildung und praktischer Anwendung an unserer Hochschule sein kann.